Was wir machen

Die Digitalisierung ist ein gesellschaftlicher Megatrend in vollem Gange. Nicht nur Fertigungsprozesse in Fabriken sind davon betroffen, sondern auch unser alltäglicher Konsum und unsere Kommunikation: Wir kaufen online ein, streamen Videos aus dem Netz, kommunizieren über E-Mails, Kurznachrichten und soziale Netzwerke. Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren an Fahrt zulegen – Milliarden Maschinen, Produkte und Menschen werden im „Internet der Dinge“ durch computergestützte Technologien immer weiter vernetzt. Dies wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern, sie wird zu einem komplexen „cyber-physischen System“.

Smarte grüne Welt?

Quelle: Bloomicon/Shutterstock.com.

Wird die Zukunft eine smarte grüne Welt sein, in der alle vom technologischen Fortschritt profitieren und die Umwelt bewahrt wird? Oder steuern wir in eine digitale Wachstumsökonomie, in der sich Reichtum und Einflussmöglichkeiten auf wenige konzentrieren und die Menschheit noch schneller an die planetaren Grenzen stößt, etwa bei der globalen Erwärmung? In der Forschungsgruppe untersuchen wir diese Fragen in den Handlungsfeldern Mobilität, Online-Handel und Wohnen. Wir analysieren, ob sich durch den digitalen Wandel Ressourcen einsparen lassen oder ob vielmehr der Konsum angekurbelt und der Ressourcenverbrauch erhöht wird. Auch erforschen wir, ob die Digitalisierung eher zur Teilhabe vieler oder zur Konzentration der Vorteile bei wenigen führen wird. Wir wollen mit unserer Forschung zukünftige Entwicklungen mitgestalten.

Hierzu vereinen wir fünf verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und kooperieren eng mit Praxispartnern aus der Start-Up-Szene, der Zivilgesellschaft und der Politik.