Konsum und Digitalisierung

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Durch E-Commerce und mobiles Internet wird Shopping jederzeit und überall möglich, Konsumoptionen vervielfachen und individualisieren sich und gleichzeitig erweitern sich die Werbemöglichkeiten durch gezielte service-customization. Dies verändert Konsumverhalten und möglicherweise zugrundeliegende Einstellungen, Motivationen und Bedürfnisse.

Optionenvielfalt und effiziente Konsummöglichkeiten können einerseits zu Rebound-Effekten führen: Der Einkauf lässt sich per Online-Shopping schnell und gemütlich vom Sofa aus erledigen, während die Einkäufe dann bequem an die Haustüre geliefert werden. Wenn Einkäufe bequemer und zeitsparender werden, führt dies dann zu einem erhöhten Konsum? Digitalisierung ermöglicht gleichermaßen höhere Informationsqualität und einen vereinfachten Zugang zu nachhaltigen Produkten. Birgt sie somit das Potential, den Konsum auf ein suffizientes Maß zu verringern, da sich nachhaltiges Konsumverhalten viel einfacher umsetzen lässt? In der Dissertation sollen psychologische Faktoren untersucht werden, die Rebound- und Suffizienz-Möglichkeiten im Konsumverhalten begünstigen. In Umfragen und Experimenten wird untersucht, wie Digitalisierung das Konsumverhalten verändert – und damit verbunden, wie sie so gestaltet werden kann, dass nachhaltiges Konsumverhalten gestärkt wird.

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Vivian Frick

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