Umweltwirkungen der Digitalisierung

Foto: tadamichi/Shutterstock.com

Durch Digitalisierung von Dienstleistungen verschieben sich Energieströme von der Nutzung bei Endkonsument*innen hin zur Bereitstellung der Dienste und Infrastrukturen. Aus materieller Perspektive werden dabei v. a. Vorteile wie Effizienzsteigerungen von Prozessen durch Vernetzung und Dematerialisierung von Gütern und Dienstleistungen in den Vordergrund gestellt. Doch wohin genau verschieben sich Energieströme durch eine zunehmende Digitalisierung entlang der Prozesskette? Was für ökologische Auswirkungen hat digitale Vernetzung im smart home, bei smart mobility oder beim online-shopping, wenn sowohl die sichtbaren als auch versteckten Energieverbräuche betrachtet werden? Wie korrelieren Energieeffizienzsteigerungen der digitalen Technik mit den eventuellen Zuwachsraten bei Energie- und Materialverbräuchen und rufen dadurch Rebound-Effekte hervor?

Die ingenieurwissenschaftliche Dissertation wird gemeinsam mit Praxispartnern digitale Prozessketten abbilden, dabei anfallende Energie- und Materialverbräuche analysieren und hinsichtlich ihrer Umweltwirkungen bewerten.

Ansprechpartnerin

Johanna Pohl

Kontakt