Eine andere Digitalisierung ist möglich

Unter dem Motto "Eine andere Digitalisierung ist möglich", hat die Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Lone Thomasky ein Postkartenbuch entwickelt.

Die Grafiken sind unter CC-BY-NC-SA Lizenz verfügbar als PDF, PDF in der Druckversion mit Schnittmarken und als JPEG (unten).

Grafiken

Klimawandel, Artensterben, Bodenerosion – wir hinterlassen zukünftigen Generationen große ökologische Probleme. Zugleich bricht sich die Digitalisierung in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen Bahn. Kann sie auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten?

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10% des weltweiten Stromverbrauchs entfallen auf digitale Geräte, Infrastrukturen und Rechenzentren.

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Hinter den Kulissen hat die scheinbar virtuelle, immaterielle Digitalisierung eine materielle und auch eine menschliche Basis. In ihrer jetzigen Form forciert sie die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und knapper Ressourcen in den Ländern des globalen Südens.

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In einer Tonne Smartphones ist 60-mal mehr Gold als in einer Tonne Golderz. Ein Großteil des Elektroschrotts wird nicht sachgerecht entsorgt und landet in Ländern des globalen Südens.

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Ungeachtet der Erfindung des Internets, der fast flächendeckenden Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien und auch von Wirtschaftswachstum ist die durchschnittliche Lebenszufriedenheit in Deutschland in den letzten 30 Jahren nicht gestiegen.

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Suffizienz bedeutet, den eigenen Umweltverbrauch an die ökologischen Grenzen unserer Erde anzupassen. Digitale Suffizienz erweitert dieses Nachhaltigkeitskonzept um die Gestaltung und Nutzung von digitalen Technologien.

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Wie geschlechtersensibel kann Digitalisierung sein, wenn die IT-Branche von weißen, hochgebildeten, technophilen Männern dominiert wird?

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In Wirtschaft und Politik wird vielfach eine rasche, ›disruptive‹ Digitalisierung gefordert. Wir meinen: Nur eine sanfte Digitalisierung, die zugleich die Grenzen des Planeten und die Menschenrechte achtet, kann einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

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Digitale Plattformen wie Google, Facebook, Amazon und andere speichern und analysieren systematisch persönliche Daten von Nutzer*innen, um ihnen dann personalisierte Werbung anzubieten. Unternehmen wollen so neue Konsumbedürfnisse wecken und Umsätze steigern.

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Nur eine Digitalisierung, die auf einen nachhaltigen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sowie auf die Bedürfnisse aller Menschen ausgerichtet ist, wird die Umwelt entlasten und sozialen Zusammenhalt stärken.

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Bislang fehlen in Deutschland und Europa politische Rahmenbedingungen für eine Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, die Nachhaltigkeitszielen verpflichtet sind. Ungesteuert droht Digitalisierung bestehende Umweltprobleme und Machtverhältnisse zu verstärken.

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Grafische Umsetzung

Lone Thomasky
lone-thomasky.de

Lizenz: CC-BY-NC-SA